Rückblick auf die Saison 2004-2005

1. Herren (Verbandsliga)

Am Ende stand ein 4.Platz in der Verbandsliga Nord, was angesichts der Stärke der Liga um die Topteams aus Heiligenrode (Meister mit 42:2 Zählern) und Homberg und der eigenen personellen Probleme ein gutes Ergebnis darstellt. In 22 Begegnungen wurden 28:16 Punkte erzielt, wobei in der Rückserie am Ende schon ein wenig die Puste ausging.
Uwe Lotze wird in der kommenden Serie wieder voll angreifenKein Wunder, denn Uwe Lotze hatte sich lange genug mit Achillessehnen- und Schulterproblemen herumgeplagt und pausierte in den letzten Wochen um fit in die neue Saison starten zu können.
Da der in Hamburg studierende Nicki Credner ohnehin nur sehr eingeschränkt zur Verfügung stand, musste oftmals doppelt Ersatz gestellt werden, was auf an keinem Mannschaftsgefüge spurlos vorüber geht. Dieser „Ersatz“ hatte es allerdings in sich: Uwe Wilhelmy, Kolja Frey, Martin Roggenthien und Jörg Vater verloren seit Januar in 10 Einsätzen lediglich ein Einzel. Eine beachtliche Bilanz, die zeigt, dass die Leistungsdichte im Verein sehr hoch ist.
Darüber hinaus fiel positiv auf: Uwe Lotze erreichte, trotz der angesprochenen Probleme, eine Bombenbilanz und sorgte in der Vorrunde mit dem Erfolg über den Norweger Aas vom TTV Gönnern für ein sportliches Glanzlicht.
Das 8:8 gegen diesen Gegner gehörte zu den Highlights des zurück liegenden Jahres, genau wie der begeisternde Heimsieg über Ederbergland mit anschließender Weihnachtsfeier und das versöhnliche Remis gegen Vizemeister Homberg vor 14 Tagen. Negativer Höhepunkt war das 0:9-Debakel in Gönnern, als die Fahrt länger dauerte, als das Spiel selbst.
Malte Bartels spielte nach toller Hinserie im vorderen Paarkreuz durchwachsen, André Schmidt-Hosse spielte ein gutes Jahr, mit leichtem Durchhänger zu Jahresbeginn.
Marco Stoll, unser zweiter Niedersachse, erwies sich als Top-Doppelspieler (mit André), schwankte im Einzel bisweilen zwischen Genie und Wahnsinn, war jedoch in jedem Falle menschlich wie sportlich eine echte Verstärkung. Marcel Häfner steigerte sich in seinem ersten Verbandsligajahr am Ende deutlich. Der 24-jährige entdeckte die Kämpfertugenden, die es braucht, um nicht nur schön, sondern auch erfolgreich zu spielen.

Durch eine Redzierung der Klassenstärke mussten mit Gombeth, Hümme, Jahn Kassel und Burghasungen gleich vier Teams absteigen.
Die erste Mannschaft wird auch in der kommenden Saison in der Verbandsliga Nord antreten, allerdings mit verändertem Gesicht. Die genaue Aufstellung wird in den nächsten Tagen bekannt gegeben werden.


2. Herren (Bezirksoberliga)

Ein ungewohntes Gefühl für die zweite Mannschaft: Diesmal wurde bereits drei Spieltage vor Schluss alles klar gemacht, nachdem in den drei Jahren zuvor jeweils Zittern bis zum Ende angesagt war.
Man belegt in der Bezirksoberliga Rang Neun mit 16:28 Punkten, wobei ein krasser Gegensatz zwischen Heim- und Auswärtsbilanz auffällt: 12 von 16 Zählern wurden im heimischen Veckerhagen erkämpft, während man in der Fremde lediglich 4 Punkte ergattern konnte.
Besonders gern denkt man an die nicht eingeplanten Siege zurück: Das 9:7 gegen den Tabellendritten Adorf überraschte genauso wie das 9:4 beim Tabellenvierten aus Calden.
Ganz schlimm waren die Auftritte beim ersten Saisonspiel in Kirchhain und das 6:9 beim TTC Kellerwald, der genauso wie der TSV Heiligenrode absteigen muss, während der TSV Ockershausen im kommenden Jahr in der Verbandsliga auf unsere erste Mannschaft treffen wird.
Martin Schweinberger hat ein durchwachsenes erstes Jahr beim VfL hinter sichZu den einzelnen Akteuren: Jeder Spieler durchlief Höhen und Tiefen, leistete jedoch seinen individuellen Beitrag zum Klassenerhalt, der sportlich sehr hoch einzuschätzen ist.
Jörg Vater scheint mit Ende 30 immer besser zu werden und erreichte eine beinahe ausgeglichene Bilanz im vorderen Paarkreuz. Und als Jörg schwächelte, sprang Kolja Frey an Position zwei in die Bresche und trug maßgeblich zu den entscheidenden Erfolgen über Korbach und Heiligenrode bei.
Thomas Reum war einer der besten Spieler im mittleren Paarkreuz und gewann zehn Spiele in Folge, Martin Roggenthien hat sein Spiel weiter stabilisiert und wird über kurz oder lang in der ersten Mannschaft zu finden sein. Uwe Wilhelmy kämpfte wie immer mit heißem Herzen und steuerte einige Big Points zum Klassenerhalt bei. Der 24-jährige Martin Schweinberger, vor Jahresfrist vom TTV Gottstreu gekommen, deutete sein Potenzial an, scheiterte aber noch zu oft an seiner Nervosität.

Das Doppel Vater/Reum steuerte indes erneut einige wichtige Siege im Schlußdoppel bei.
In welcher Besetzung und in welcher Spielklasse die zweite Mannschaft 2005/2006 zu finden sein wird, wird ebenfalls in den nächsten Tagen beschlossen werden.



3. Herren (Kreisliga)

Eine sehr positive Rückrunde spielten Jan Gerhold, Klaus Vater & Co. nach der Rückkehr von Patrick Henn, der nach 6 ½ Jahren beim TTV Gottstreu den Weg zurück zum VfL gefunden hatte. Bei 16:2 Punkten (lediglich Unentschieden gegen Gottstreu und Hofgeismar II) lag man in der Rückrundenwertung nur knapp hinter der Hofgeismarer Reserve und konnte Eberschütz II, Gottstreu und Meimbressen noch hinter sich lassen. Das Erreichen des dadurch noch belegten dritten Tabellenrang ist aber fast ebenso dem zweimaligen Einsatz von Helmut Gerhold, der gegen Meimbressen und Hofgeismar II in allen Einzeln und Doppeln ungeschlagen blieb, wie auch der „Rückgabe“ der beiden in der Vorrunde gegen die später ihr Team zurückziehenden Sielener gelassenen Zählern, zu verdanken.
Der weiter verbesserte, 18-jährige Jan Gerhold (15:3 Siege) am oberen, sowie Routinier Klaus Vater (15:2 Siege) am mittleren Paarkreuz waren in der Rückrunde die besten Akteure der Liga an den genannten Paarkreuzen. Jan Gerhold und Patrick Henn, der gleichfalls nur fünfmal seinen Kontrahenten gratulieren musste, können sich inzwischen auf ein festes „Engagement“ in der zweiten Mannschaft in der kommenden Saison freuen, was natürlich auch einen herben Verlust für ihre verbliebenen Mannschaftskameraden Klaus Vater, Rolf Summa und Robert Wrobel darstellt


4. Herren (2. Kreisklasse)

Trotz andauernder Schwierigkeiten, vor der jeweiligen Begegnung, auch noch den letzten Platz im Team zu besetzen, begann die Rückrunde doch so, wie tendenziell die Hinrunde auch beendet wurde: positiv. Durch die drei Einsätze von Robert Wrobel in diesem Zeitraum bekam das Sextett die nötige Substanz, und auch Günther Hupka und Marco Berger kehrten zu Beginn des Jahres wieder ins Team zurück. So feierte man Siege gegen Eberschütz III, Hümme IV und Gottsbüren, und lieferte dem späteren Meister und Topfavoriten Immenhausen II trotz der scheinbar klaren 3:9-Niederlage einen hervorragenden Kampf. Als Robert dann verabredungsgemäß wieder in der „Dritten“ festgespielt war, ging es nach der knappen Niederlage gegen Wilhelmshausen wieder abwärts. Ausgerechnet Mannschaftsführer Olaf Bachmann ging mitten in der Rückrunde nach knapp 3 Jahren im VfL-Trikot unter unrühmlichen Umständen von Bord, so dass die Spiele gegen Schlusslicht und späteren Absteiger Immenhausen III, sowie gegen Hohenkirchen IV, sogar kampflos abgegeben werden mussten.
Dank der weiterhin bestehenden Bereitschaft unserer „Alt-Internationalen“ Seppl Schöniger und Friedrich Henkel, sowie der Rückkehr von Michél Gerke in den Spielbetrieb nach fast 9-jähriger Spielpause, gelang es, die beiden letzten Spiele noch anständig über die Bühne zu bekommen (am Ende stand Rang 8 von 11 Mannschaften).
Leider war die gesamte Mannschaft allerdings während der gesamten Saison alles andere als eine verschworene Gemeinschaft, was viele Gründe hatte. Nach der Übernahme von Tobias Meyer in die neue Jugendmannschaft, dem Wechsel von Marco Berger in die Mannschaft seines Wohnortes Westuffeln, sowie dem erneuten Ende der TT-Karriere von Daniel Summa, endet (vorläufig) das Experiment 4. Mannschaft nach zwei Jahren.

Die verbliebenen Spieler Pascal Drubel, Günther Hupka, Michél Gerke, Friedrich Henkel und Seppl Schöniger werden zur Saison 05/06 in die dritte Mannschaft übernommen.


1. Schüler

Von acht gemeldeten Teams retteten sich lediglich sechs ins Ziel, nachdem mit Sandershausen und Oberkaufungen gleich zwei Mannschaften vom Spielbetrieb zurückzogen. Veckerhagen wurde mit 9:11 Zählern Tabellenvierter, ein, angesichts der schwierigen Umstände, zufriedenstellendes Ergebnis. Von den vorgesehenen Stammspielern stand nur Terence Thias zuverlässig zur Verfügung, Die übrigen spielten gar nicht, unregelmäßig oder ohne Training. Das taten sie zum Teil gar nicht schlecht, aber dies kann keine Dauerlösung sein. Die Ersatzspieler Isaak-Joel Thias und Rudolf Tschernezow hinterließen einen guten Eindruck. Der KSV Auedamm Kassel wurde Ligameister vor dem SVH Kassel.

2. Schüler

Die 2.Schüler lieferten sich lange Zeit ein heißes Duell mit dem FSK Lohfelden um den Meistertitel. Erst die herbe, viel zu hoch ausgefallene 1:6-Schlappe im Rückspiel beendete den Traum vom Titel. Trotzdem liegt ein tolles Jahr hinter den insgesamt 10 eingesetzten Jungs und Mädels, die allesamt ihre erste Serie absolvierten. Die größten Leistungsträger waren „Isi“ Thias und „Rudi“ Tschernezow, die nur wenige Einzel verloren. Sascha Rolle blieb ohne NiederlageDazu gesellte sich im Laufe der Rückserie Sascha Rolle, der sogar bis zum Schluss ohne Niederlage blieb. Die übrigen Talente heißen Kevin Müller, Julian Becker, Sebastian und Philipp Lotze, Isabel Hofmeister, Maren Rettberg und Max Schuster.

Am Ende wies Lohfelden nur zwei Verlustpunkte auf, VfL rangiert mit fünf „Miesen“ vor Eintracht Baunatal mit acht Minuspunkten. Die Kreispokalendrunde ging bekanntlich an die Weser, ein guter Ausgleich für den verpassten Meistertitel.

In der kommenden Saison 2005/2006 wird Veckerhagen mit vier Nachwuchsteams ins Rennen gehen. Dies ist Ausdruck der guten Jugendarbeit der vergangenen Monate.
Vom TTV Gottstreu stoßen Conny und Michaela Gerke zum VfL, was uns ermöglicht, eine Jugendmannschaft auf Bezirksebene ins Rennen zu schicken.


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VfL Veckerhagen- Uwe Lotze - Jrg Vater -  letzte Bearbeitung: 20.05.2006