Unser Blättchen, Reinhardshagen Ausgabe vom 13.03
.2003


VfL droht Abstieg aus der Hessenliga

Vorsprung der 2. Herren schrumpft zusammen


1. Herren (Hessenliga)
Eschwege - Veckerhagen 9:7
2. Herren (Bezirksliga)
Sandershausen - Veckerhagen 5:9
Waldau - Veckerhagen 9:6
Veckerhagen - Lohfelden 9:3
Niederweimar (Pokal) - Veckerhagen 3:4
Ederbergland II (Pokal) - Veckerhagen 4:0
3. Herren (Kreisliga)
Carlsdorf - Veckerhagen 6:9
Veckerhagen - Hohenkirchen III 9:1
Jugend (Kreisliga)
Veckerhagen - Sand 6:1
2. Schüler (Kreisliga)
Veckerhagen - Naumburg 5:5

1. Herren (... und viele Bilder)

Tolle Kulisse in EschwegeAus der Traum vom Klassenerhalt in der höchsten hessischen Spielklasse? Es scheint fast so, denn realistisch betrachtet hat der VfL nach dem knappen 7:9 beim Hauptkonkurrenten TTV Eschwege eindeutig die schlechteren Karten. Die Rivalen haben nur noch einen Zähler weniger als Veckerhagen auf dem Konto, erwarten jedoch ein deutlich leichteres Restprogramm. Dem glänzenden 5. Rang nach der Hinserie folgte eine beispiellose Serie von Pleiten, Pech und Pannen, die in Eschwege ihre Fortsetzung fand.

Zwar trat das Team um Uwe Lotze in bestmöglicher Aufstellung an (der langzeitverletzte Nicki Credner wurde durch Jörg Vater ersetzt), doch bangte Michael Koch bis kurz vor Spielbeginn mit Nackenverspannungen um seinen Einsatz. Er gab schließlich grünes Licht, doch ihn dann, wie im Training noch besprochen, trotzdem zusammen mit Alexander Wiegmann im Doppel eins zu bringen, war ein folgenschwerer Fehler der gesamten Mannschaft, wie sich bald zeigte.

Die ersten beiden Doppel gingen vor stattlicher Kulisse, darunter fast die Hälfte VfL-Anhänger, an die Gastgeber. Lotze/Rockel unterlagen den bärenstarken Bugaj/Schütz, hätten jedoch mit hoher Wahrscheinlichkeit Doppel zwei der Eschweger besiegt, gegen die Wiegmann/Koch überhaupt nicht zurecht kamen. Gott sei Dank hielten Schmidt-Hosse/Vater den VfL mit einem hauchdünnen Sieg über Bartholomai/Menda im Spiel. Anschließend versuchte Uwe Lotze alles um den gegenüber der Vorserie nicht wiederzuerkennenden Tschechen Bugaj im Griff zu behalten, unterlag jedoch in fünf Sätzen, während Alexander keine Probleme mit Hoßbach hatte, ähnlich wie André Schmidt-Hosse mit dem Linkshänder Bartholomai. Magnus Rockel hatte in allen drei Sätzen gegen Jochen Schütz einen miserablen Start, kämpfte sich heran um am Ende doch zu verlieren. Nach dem hart erkämpften 5-Satz-Erfolg Jörg Vaters, der aus den letzten vier Tagen drei Spiele mit der zweiten Mannschaft in den Knochen hatte, über Huth schien sich das Blatt zugunsten unseres Teams zu wenden, doch Michael Koch hatte gegen den jungen Menda nach ungefährdeter 2:0-Führung einen Blackout und unterlag noch. Danach der erwartete Verlauf: Uwe bezwang Hoßbach, Ali unterlag Bugaj, André zog den kürzeren gegen den routinierten und nervenstarken Schütz, während Magnus Bartholomai in fünf Sätzen niederhielt.

Alexander Wiegmann berät Magnus RockelDie tollen VfL-Fans und der extra angereiste Malte Bartels, den man so gut hätte gebrauchen können, bekamen schon vom Zusehen Schweißausbrüche, als Michael und Jörg in die entscheidende Runde gingen. Wie es sich gehört, gingen beide Spiele unter tosendem Applaus der beiden Fanlager in den Entscheidungssatz. Michael glich zum 7:7 aus, während der beherzt und gut spielende Jörg in seinem 55.Satz (!) binnen 96 Stunden am Ende das Pech auf seiner Seite hatte.

Der Verlust des abschließenden Doppels war kaum mehr als Formsache, siehe oben.Am Ende griffen Enttäuschung und das Wissen um viele Missgeschicke und noch mehr Pech in dieser Serie um sich.

Trotzdem sollte sich nunmehr der Blick nach vorne richten um eine spielstarke Truppe, in welcher Liga auch immer, aufzubauen.
Denn eins ist sicher, das Kapitel Hessenliga ist in Veckerhagen keineswegs abgeschlossen!

2. Herren

Noch ereignisreicher verlief die vergangene Woche für unser Bezirksligateam: Es standen drei Serienspiele binnen vier Tagen und, zur Krönung am Sonntag die Bezirkspokalendrunde auf dem Programm. Die Mannschaft löste diese Aufgaben zufriedenstellend, jedoch nicht optimal.

Nach dem mühsamen 9:5 in Sandershausen musste man ohne Spitzenmann Thomas Reum, beruflich verhindert, auskommen und stolperte prompt bei der TuSpo Waldau.

Kolja Frey in Aktion !Der Start wurde völlig verschlafen und erst beim Zwischenstand von 0:5 brachten die Defensivkünstler Iradj Kaiabakht und Kolja Frey ihr Team wieder heran. Nach Erfolgen von Marcel Häfner, Jörg Vater und erneut Iradj sowie Kolja schien das Spiel zu kippen, doch marcel verspielte einen Riesenvorsprung gegen Pritsch und Ersatzspieler Martin Roggenthien konnte an diesem Tag sein Potential nicht einmal andeuten.

Es folgte ein recht souveränes 9:3 über den ersatzgeschwächten FSK Lohfelden. Eklatant die Doppelschwäche der Zweiten, die sich aber eigentlich durch den ganzen Verein zieht. Kolja Frey ist, trotz nicht immer überzeugendem Spiel, in der Rückserie ungeschlagen, Marcel, Iradj und Jörg sind in recht guter Form und Wolfgang kommt, nach langer Verletzungspause, langsam wieder heran.
Es gilt nunmehr, den Einpunktvorsprung gegenüber Hofgeismar zu verteidigen, bevor es Ende des Monats zum Spitzenspiel in der früheren Kreisstadt kommt.

Es punkteten in der vergangenen Woche: Kaiabakht, Frey (je 5), Vater (4), Häfner (3), Reum, Reuber (je 2), Roggenthien, 2 Doppel.

Am Sonntag folgte dann die nordhessische Pokalendrunde, die der VfL mit Rang drei abschloss. Dem knappen 4:3 über Niederweimar (Punkte durch Reuber (2), Frey und Häfner) folgte ein chancenloses 0:4 gegen das junge und talentierte Team des TTC Ederbergland.

3. Herren

Carlsdorf - VfL: 6:9 (Vater/Eichhorn, Bachmann/D. Summa, Eichhorn (2), Wrobel (2), D. Summa (2), Vater

VfL - Hohenkirchen III: 9:1 (Vater/Eichhorn, Wilhelmy/Wrobel, Drubel/Hupka, Vater (2), Wilhelmy, Eichhorn, Wrobel, Drubel)

Beim Tabellenletzten aus Carlsdorf gab es durchaus einige "Aussetzer" im Spiel der Dritten, so dass die Gastgeber mit großem Kampfgeist auch ohne Spitzenspieler Blazi immer im Spiel blieben. Auch bei Hohenkirchen fehlte ein Spieler des vorderen Paarkreuzes, hier machte unsere "Sechs" dann kurzen Prozess und war beim Stande von 8:0 ganz nahe dran, den Gästen die Höchststrafe zu verpassen, doch Günter Hupka unterlag Stemmer ganz knapp im 5. Satz.

 

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Redaktion und Berichterstattung - VfL Veckerhagen- ã Uwe Lotze - ã Jörg Vater -  letzte Bearbeitung: 11.03.2003