Unser Blättchen, Reinhardshagen Ausgabe vom 24.04
.2003


Saisonbilanz 2002/2003 Teil I

Malte Bartels kehrt zum VfL zurück !

Malte Bartels ist zurück
Der erste Neuzugang für die kommende Serie steht fest und es ist ein guter Bekannter: Malte Bartels hat sich nach einem halben Jahr Kirchrode, entschlossen, wieder für den VfL zum Schläger zu greifen und beim Vorhaben Wiederaufstieg tatkräftig zu helfen.

Ein Riesen-Gewinn, menschlich wie sportlich, denn wie sehr er nach seiner hervorragenden Hinserie in der Hessenliga fehlte, zeigte sich in der punktlosen Rückserie, als man ihn so gebraucht hätte. Welcome back Malte!



1. Herren Saisonrückblick Teil 1

Hinter dem Hessenligateam liegt zweifellos einer der überflüssigsten Abstiege aller Zeiten, da sind sich Spieler, Zuschauer und auch die gegnerischen Vereine weitgehend einig. Mit diesem spielerischen Potential hätte eigentlich ein Platz im gesicherten Mittelfeld allemal drin sein müssen.

Warum trotzdem am Ende der erneute Abstieg in die Verbandsliga mit 7:25 Punkten und 97:131 Spielen stand, soll hier kurz analysiert werden.

Es kamen zusammen: Verletzungspech (Uwe Lotze und Nicki Credner), der Abgang Malte Bartels´ in der Winterpause, Fehlen aus undefinierbaren Gründen (Magnus Rockel), allein fünf 7:9-Niederlagen, weil immer irgendein Spieler seine Nerven nicht im Griff oder großes Pech hatte und last but not least die eklatante Doppelschwäche, die die Mannschaft immer wieder ins Hintertreffen befördert hat und die Schlußdoppel abgeben ließ.

In vier Partien gegen die vom Papier her schwächer besetzten Mitkonkurrenten Besse und Homberg gelang kein einziger Punktgewinn. Kaum zu glauben eigentlich, doch nie ging der VfL in Bestbesetzung ins Rennen, immer wieder wendeten individuelle Fehlleistungen das Blatt zugunsten der Gegner.

Aus der traurigen, da punktlosen Rückrunde ragte das Comeback Uwe Lotzes heraus, der am Ende wieder ganz der Alte war und mit 7:5 Einzeln abschloss.

Uwe Lotze ist wieder der AlteAlexander Wiegmann und André Schmidt-Hosse konnten leider nicht an ihre hervorragende Hinrunde anschließen, während Michael Koch solide spielte.

Magnus Rockel ist kaum zu bewerten, da er oft fehlte und, wenn er spielte, großen Trainingsrückstand aufwies. Leider lässt er sein großes Potential verkümmern und hat seinen Kameraden und den VfL-Verantwortlichen mit seinen Eskapaden so manches graues Haar beschert.

Nicki Credner fiel leider praktisch komplett mit Rückenbeschwerden aus, die zahlreichen Ersatzspieler Thomas Reum, Jörg Vater, Iradj Kaiabakht, Wolfgang Reuber und Martin Roggenthien verkauften sich teuer und punkteten fleißig, leider am Ende umsonst.

Beim Blick auf die Doppelbilanzen wendet sich der Betrachter mit Grausen ab, daher sollten wir es uns eine Analyse hier schenken.

Die letzte Serie ist nun abgehakt und der Blick geht nach vorne. Das Ziel in der Verbandsliga lautet Meisterschaft und Wiederaufstieg in die Hessenliga.


Der Zugang Malte Bartels´ ist ein wichtiger Schritt in diese Richtung. Da eine baldige Rückkehr Nicki Credners nicht abzusehen ist, bemüht sich die Abteilungsleitung noch um einen weiteren "Neuen" um auch die zweite Mannschaft nicht schwächen zu müssen.


2.Herren

Nur lachende Gesichter bei der Zweiten: Am Ende einer aufregenden Saison standen 37:7 Zähler und 184:101 Spiele zu Buche, exakt 10 Spiele besser als der große Mitkonkurrent TTC Hofgeismar, zu Buche. Dies bedeutete den zweiten Aufstieg in Folge, eine großartige Leistung des Teams um Mannschaftsführer Marcel Häfner. Das nervenaufreibende 9:7 bei Eintracht Baunatal war ein würdiger Abschluss dieser Bezirksligasaison.

Die Mannschaft zeichnete sich durch Zusammenhalt und Ausgeglichenheit aus.

Thomas Reum gab dem Team nach seinem Zuzug aus Hamburg den entscheidenden Kick, kämpfte vorbildlich und begeisterte die Zuschauer mit einem spektakulären Mix aus Abwehr und Angriff. Der 34-jährige kam in der Rückserie auf 11:3 Siege und damit ebenso auf Rang 7 der Bestenliste wie Jörg Vater, der mit 12:6 Siegen hervorragend abschnitt und sich kaum eine Schwäche erlaubte. In der Bestenliste der Gesamtserie belegten die beiden die Ränge 4 und 7.

Gut gespielt und menschlich gereift: Marcel HäfnerIradj Kaiabakht stand den beiden nicht nach. Immer wenn es eng wurde, wie zuletzt in Baunatal, trumpfte er auf (12:5 Siege) und spielte außerdem mit Thomas ein Riesendoppel. Wolfgang Reuber litt unter den Nachwirkungen seiner Knie-OP, steuerte aber dennoch wichtige Punkte bei und ist aus der Mannschaft ebenso wenig wegzudenken wie Kolja Frey, obwohl er nicht seine beste Halbserie hinter sich hat. Der 23-jährige verfügt noch über viel Entwicklungspotential. Marcel Häfner trumpfte nach einer schwachen ersten Halbserie groß auf und kam auf 13:1 Siege, was ihn zum erfolgreichsten Spieler im hinteren Paarkreuz macht.

Martin Roggenthien, der im Zukunftskonzept des VfL eine große Rolle spielt, kam schließlich auf 3:2 Siege. Er wird, wie die anderen auch in der Saison 2003/2004 in der Bezirksoberliga an den Start gehen, eine ebenso reizvolle wie schwierige Aufgabe, da die Teams dieser Liga vor allen Dingen im vorderen Paarkreuz hervorragend besetzt sind. Dazu kommen weite Fahrten, aber alle Beteiligten freuen sich schon auf das, was da kommt....

Auch die tischtennisinteressierten Reinhardshäger können sich auf noch mehr interessante Spiele in der heimischen Sporthalle freuen.

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Redaktion und Berichterstattung - VfL Veckerhagen- ã Uwe Lotze - ã Jörg Vater -  letzte Bearbeitung: 21.04.2003