Unser Blättchen, Reinhardshagen Ausgabe vom 26.08.2005


Saisonstart der 1. Herren 2005/2006 Verbandsliga Nord
VfL Veckerhagen – TTV Gönnern 2
Samstag 03.September 2005 um 17.30 Uhr
Schulturnhalle

Vorstellung 1.Herren 2005/2006

Die Erste geht mit einem erheblich veränderten Gesicht in die kommenden Spielzeit . Gleich vier Spieler haben das Team verlassen:
Nicki Credner, durch sein Studium der Zahnmedizin in der Freien und Hansestadt Hamburg, ohnehin nur beschränkt einsetzbar, wird künftig nur noch sporadisch, und dann wohl überwiegend in der 2.Mannschaft zum Einsatz kommen. Unsere Hannover-Importe Malte Bartels und Marco Stoll werden künftig wieder in Niedersachsen auf die Zelluloid-Kugel eindreschen. Malte möchte mit Berenbostel in die Oberliga aufsteigen und Marco geht für Westercelle an den Start. Der Wechsel von André Schmidt-Hosse traf den VfL zwar nicht ganz unvorbereitet, aber dennoch mit einiger Wucht, als es dann so weit war. Der glühende Coldplay-, Xavier Naidoo- und Lenny Kravitz-Fan wollte jedoch unbedingt noch mal Hessenliga spielen. Da dies, zumindest in den nächsten 2 Jahren, in Veckerhagen nicht sehr wahrscheinlich ist, haben wir ihn vorübergehend an den TSV Breitenbach ausgeliehen.

Die Mannschaft geht mit folgender Aufstellung ins Rennen:

1. Uwe Lotze
2. Frank Fischer
3. Marcel Häfner
4. Jörg Vater
5. Thomas Reum
6. Martin Roggenthien

Vorstellung der Spieler (Nicht alles ist 100%ig ernst gemeint...)

Uwe Lotze (20.02.1962)
Der Vorhand-Gott, wie er auch in Fachkreisen genannt wird ist einer der rührigsten Mitglieder unseres Vereins. Was er anpackt, wird 100 % zu Ende gebracht, sowohl an der Platte als auch am Computer. Beweis: Diese Homepage!!!! Was Jörg Rosskopf und Timo Boll für Deutschland sind, ist Uwe für unsere lauschige Oberwesergemeinde: „Mr. Tischtennis“. Und wie wichtig der langjährige Oberligaspieler nach wie vor für den Verein ist, merkte man während seiner langwierigen Schulterprobleme im rechten Arm, als das Team am Ende immer mehr in der Tabelle abrutschte. Hoffen wir, dass der Vertriebsmitarbeiter des DaimlerChrysler-Konzerns dieses Jahr komplett zur Verfügung stehen wird. Gefürchtet sind neben seinem Vorhand-Schwinger auch die taktischen Anweisungen für seine Mitspieler bei deren Spielen. Man kann immer wählen zwischen den beiden Möglichkeiten: "Bleib vorne" oder "Mach dein Spiel"! Legendär auch seine Kommentare bei jedem verschlagenen Ball im Doppel: "Ich muss es doch machen, ich kann es doch nicht halten!" Weiterhin gefürchtet sind auch seine Fahrkünste zu den Auswärtsspielen. Gelungene Experimente wie eine Verkehrsberuhigungsbarriere ungebremst mit Tempo 75 zu passieren oder von einem wahnsinnigen Lachen begleitete Schleuderbremsversuche bei vereister Fahrbahn haben dazu geführt, dass die Testamente der Mitspieler fester Bestandteil der Auswärts-Sporttasche geworden sind. Spaß beiseite – Uwe ist mit seinem sportlichen Auftreten und seinem Engagement nach wie vor ein Vorbild für jeden Tischtennisspieler des Vereins.


Frank Fischer (10.05.1969)
Nach drei Jahren vergeblichem Werben seitens der VfL-Verantwortlichen wurde Frank schließlich doch schwach und unterschrieb in Veckerhagen, wo er an Position 2 ins Rennen gehen wird. Der aus Lippoldsberg stammende 36-jährige erlernte das Tischtennisspielen ab 1979 in seinem Heimatort, wo er bis vor zwei Jahren noch unangefochtener Spitzenspieler des dortigen SC Weser war. Es folgten zwei Jahre Landesliga Braunschweig beim TSV Odagsen (Einbeck), wo er ebenfalls für Furore im vorderen Paarkreuz sorgte. Der sympathische, aber kompromisslose Angriffsspieler ist mit seinem attraktiven Spiel stets für Überraschungen in der einen oder anderen Richtung gut. Er ist sicherlich der fitteste aller Spieler und war früher ein sportliches Multitalent, bevor er sich wegen Knieproblemen auf Tischtennis beschränken musste. Frank, der als weitere Hobbys Musik, lesen und abends weggehen angibt, arbeitet als CNC-Dreher bei der Firma Bosch in Göttingen und ist kürzlich mit Freundin Petra in ein gemütliches Eigenheim in Bodenfelde gezogen.Frank, wir freuen uns auf zahlreiche Siege von Dir !

Marcel Häfner (30.07.1980)
Marcel Häfner ist nunmehr im siebten Jahr beim VfL und eigentlich kommt es einem vor, als sei er nie woanders gewesen. „Matzell“ stieg mit der 2.Mannschaft drei Mal auf, bevor er vergangene Serie in der Ersten debütierte. Er war im letzten Drittel der Saison auch endgültig dort angekommen, als er merkte, dass zu Talent auch die nötige Einstellung und entsprechender Kampfeswille gehört. Zwar verliert er im Training weiterhin des öfteren gegen „Opfer“ wie den „Trainer“ oder „Schweini“, aber die Leistungskurve zeigt deutlich nach oben. Privat hat der gelernte Automobilkaufmann, der nunmehr sein Abitur nachholen wird, sein Glück mit seiner Verlobten Daniela längst gefunden. Weitere Hobbies sind seine berüchtigten „Grilladen“ im heimischen Ahnatal-Hecko, sein zuckersüßer Rottweilerhund „Tacko“, das Tennisspiel und das abendliche Ausgehen auf Kassels Feiermeile. Seine Eltern sind gern gesehene Gäste in unserer Sporthalle. Papa "Richie", in Heckershausen wegen seiner Fussball-Vergangenheit gemeinhin als der „Bomber“ bekannt, verfolgt seit Jahren nahezu jedes Spiel seines Sohnes und ist mittlerweile DER Edelfan schlechthin. Marcels Ziele sind eine ausgeglichene bis leicht positive Bilanz im mittleren Paarkreuz, eine sorgenfreie Saison für die Mannschaft und das Erreichen der C-Trainer-Lizenz im Herbst.


Jörg Vater (04.09.1966)
Eigentlich wollte der „Trainer“ (weitere Spitznamen „Le Train“ oder „Big T“) seine Dienste in der Ersten längst überflüssig gemacht haben, aber der personelle Aderlass der letzten Monate und auch seine guten Leistungen in der 2.Mannschaft verschafften ihm ein Comeback in der Verbandsliga. Dort spielte er in der Bezirksoberliga an Position eins gegen richtig gute Leute und das ziemlich erfolgreich, in der Rückserie nahezu ausgeglichen. Je oller, desto doller, könnte man also sagen, und das auch ohne gazellengleiche körperliche Konstitution. Hoffentlich hält sein „Lauf“ auch in der Verbandsliga an. Jörg ist seit einem Jahr Abteilungsleiter Tischtennis und versucht mit seinen engagierten Mitstreitern die Weichen für unseren Sport in die richtige Richtung zu stellen. Der Verwaltungsbeamte der Kasseler Arbeitsagentur gibt als weitere Hobbys Kurztrips in Deutschlands Metropolen, Musik (Deutschrock wie „Kettcar“ oder „Wir sind Helden“), Frühaufstehen, abendliches Ausgehen, Sushi-Essen und den KSV Hessen Kassel an. 2. Liga, wir kommen! Oder war da noch etwas dazwischen??


Thomas Reum (20.10.1968)
Thomas "Der Meister" Reum ist in der laufenden Saison nicht nur Spieler der ersten Mannschaft, sondern auch Cheftrainer des ganzen Vereins. Eine nicht zu unterschätzende Doppelbelastung für den 36-jährigen A-Lizenzinhaber, der sich vor einem Jahr mit einer Sportagentur selbstständig gemacht hat. Von seinem alten Freund Jörg Vater an die Weser gelotst, greift Thomas nunmehr im vierten Jahr für den VfL zur Kelle, und kann mit der Bezirksligameisterschaft und dem zweifachen Klassenerhalt in der Bezirksoberliga bereits auf beachtliche Erfolge zurückblicken. Das Trainingprojekt in Veckerhagen ist viel versprechend angelaufen und Thomas verfügt, soviel kann man bereits jetzt sagen, über die Fähigkeit, jeden Spieler vom C-Schüler bis zum Senior in seiner Entwicklung voran zu bringen. Ein Super-Trainer, dem man auch gerne verzeiht, dass er während seiner eigenen Matches so manches von dem vergisst, was er seinen Schützlingen im Training zu vermitteln versucht. Thomas spielte bereits in diversen Vereinen von Vellmar über Eschenstruth bis nach Hamburg, wo er sieben Jahre lang als Verbandstrainer tätig war und als Spieler im vorderen Paarkreuz der Hamburgliga seine sportlich wohl beste Zeit erlebte. Thomas spielt als Linkshänder einen messerscharfen Abwehrball, greift mit der Vorhand gerne an und bildet seit 2 Jahren mit dem „Trainer“ ein kaum zu bezwingendes Doppel. Wenn nicht gerade Tischtennis auf dem Plan steht (selten genug), gibt er sich dem Golf- oder Pferdesport, vor allem aber seiner lieben Freundin Anne hin, die ihn auch oft zu den Spielen begleitet.


Martin Roggenthien (15.08.1980)
Der 25-jährige Martin "Robbe" Roggenthien, im südniedersächsischen Adelebsen aufgewachsen, ist mittlerweile ein echter Hesse geworden. Er spielt nicht nur im dritten Jahr für den VfL, sondern wohnt auch seit Jahresbeginn in Kassel, wo er zunächst aushilfsweise die Elektronik wehrtechnischer Fahrzeuge veredelte, schon bald aber ein Sozialwesenstudium aufnehmen wird, was eigentlich auch viel mehr seinem freundlichen Naturell entspricht. Er hat sich nach einer mehrjährigen Spielpause durch die Kreisliga bis ins vordere Paarkreuz der Bezirksoberliga hochgespielt. Im vergangenen Jahr gelang es Robbe, seine Leistungen zu stabilisieren und sich auch bei seinen Einsätzen in der Ersten für höhere Aufgaben zu empfehlen. Der kleine, aber athletische Rechtshänder ist so schnell wie kaum ein anderer Spieler, greift kompromisslos mit Vor- und Rückhand an, hat aber noch kleine Defizite beim Spielaufbau und in engen Spielsituationen, resultierend aus (noch) fehlender Abgebrühtheit. Nebenbei macht er gerade seinen Trainerschein, lässt sich ab und zu im Hockeytor die Bälle um die Ohren schießen (gut fürs Reaktionsvermögen!), liebt Gitarrenmusik, gesellige Abende und seine Freundin Meike. Seine Mannschaftskameraden hoffen auf sein Markenzeichen nach Siegen: Die "Robbe"! Und das ist…..also, man muss es einfach gesehen haben!

           

VfL Veckerhagen- ã Uwe Lotze - ã Jörg Vater -  letzte Bearbeitung: 27.08.2005