Unser Blättchen, Reinhardshagen Ausgabe vom 21.04.2006


Michael Mascher ist der erste Neuzugang 2006/2007
Saisonrückblick 1.Herren

Michael Mascher ist der erste Neuzugang 2006/2007

Eine gute Nachricht für den Tischtennissport in Reinhardshagen: Schon jetzt steht der erste Neuzugang für die kommende Serie fest. Der 22-jährige Michael Mascher sagte dem VfL zu und wird das mittlere Paarkreuz verstärken.

Michael MascherDer sympathische Linkshänder spielte früher zusammen mit Frank Fischer beim benachbarten FC Weser in Niedersachsen. Er blieb der Spielgemeinschaft aus Bodenfelde und Lippoldsberg, im Gegensatz zu Frank, der zwischendurch zwei Jahre Landesliga in Odagsen spielte, bis zum heutigen Tage treu, möchte sich aber nunmehr sportlich verbessern. Die Bezirksliga bot zuletzt keine Herausforderungen mehr, die meisten Spiele gewann er sozusagen im Vorbeigehen, neue Ziele mussten gesteckt werden. Unter mehreren Angeboten entschied sich der aus Wahmbeck stammende und unter der Woche in Paderborn lebende Lehramtsstudent (Informatik, Sport und Deutsch) für Veckerhagen und damit auch den Wechsel in einen anderen Landesverband.

Als Gründe dafür nennt Michael die große sportliche Herausforderung, die guten Trainingsmöglichkeiten und die Verbundenheit zu seinem Kumpel Frank, der ihm viel gutes über den VfL erzählt hat. Seine bisherigen Trainings- und Spielbesuche bestätigten diese Eindrücke, so dass die Entscheidung am Ende nicht schwer fiel. Michael, der als Hobbys Sport in allen Variationen, lesen und Freunde treffen angibt, ist ein kompromissloser Angreifer, der im Blockspiel und im Auf- und Rückschlagbereich noch Verbesserungspotential für sich sieht. Man erhofft sich von ihm auch einen deutlichen Aufwärtstrend bei den chronisch schwächelnden Doppeln.

Mascher setzt die Reihe von „Niedersachsen-Importen“ beim VfL fort. Hier profitiert der Verein von seiner Randlage in Hessen und hat in all den Jahren ganz überwiegend gute Erfahrungen gemacht. Die Namen Bartels, Wiegmann, Stoll, Summa und Gerhold seien hier stellvertretend genannt. Nur der Name Rockel lässt Mitspieler und Verantwortliche nach wie vor erschaudern.

Michael - Herzlich Willkommen beim VfL Veckerhagen!


Saisonrückblick 1. Herren (Rückrunde)

Die Erste beendete die Serie in der Verbandsliga Nord mit 17:23 Zählern auf Rang 7. Meister wurde ungeschlagen die Homberger TS, absteigen müssen Wenigenhasungen, Ockershausen und Ihringshausen. Rang 7 ist ein akzeptables Resultat, wenn man den Aderlass vor der Saison erinnert: Malte Bartels nach Berenbostel (Verbandsliga Hannover), Marco Stoll nach Westercelle (Landesliga Lüneburg), André Schmidt-Hosse nach Breitenbach (Hessenliga) und Nicki Credner stand, wie auch Ali Wiegmann, nunmehr endgültig nicht mehr zur Verfügung.

Großes Bild ....Die Mannschaft wurde verstärkt durch Frank Fischer (TSV Odagsen, Landesliga Braunschweig) und ergänzt durch Thomas Reum, Jörg Vater und Martin Roggenthien aus der 2.Mannschaft. Zittern musste man selten, da die drei Absteiger letztendlich deutlich abfielen. Es gab jedoch einige kribblige Momente, als man drohte, in akute Abstiegsgefahr zu geraten. Besonders, als in der Rückserie das Verletzungspech vor allem bei Uwe Lotze und Thomas Reum zuschlug und man praktisch nie in Bestbesetzung antreten konnte. Gut, dass der starke Unterbau auch dann funktionierte und die Ersatzspieler ganz wichtige Zähler beisteuerten. 15 von 17 Punkten wurden gegen die in der Tabelle unter Veckerhagen rangierenden Teams erkämpft. Das zeigt – Man war präsent, als es sein musste, aber mehr war einfach nicht drin.

Die Spieler in der Einzelkritik:

Uwe Lotze- 8:2 Siege vorne (Rückrunde)
Uwe ist und bleibt ein Phänomen. Er hatte in all den Jahren fast alle Verletzungen und Krankheiten, die man haben kann. Aber wenn er nur halbwegs fit ist, kann er auch mit 44 Jahren nahezu jeden aus den Schuhen hauen. Zur Not auch ohne Training. Die Tschechen Bugaj und Fafek und auch die Topleute des Vizemeisters Gönnern können ein Lied davon singen. Auch menschlich und als Mannschaftsführer wie immer Note 1 für Uwe!

Frank Fischer- 9:8 Siege vorne
Anfangs mit Problemen, später als Uwe ausfiel mit echten Leaderqualitäten. Sehr zuverlässig gegen Spieler seines Kalibers, zu seinem großen Ärger ohne Sieg gegen die Topleute, obwohl er immer dran war. Egal ob gegen die oben erwähnten Tschechen, Erwin Becker oder die Homberger. Ein sympathischer Typ, fast immer gut gelaunt, außer nach Niederlagen (dann geht’s erst mal raus, eine rauchen, damit der Schläger ganz bleibt!).

Marcel Häfner- 3:8 Siege vorne, 2:3 Siege in der Mitte

Marcel legte nach guter Hinserie los wie die Feuerwehr, verschaffte sich Respekt gegen die Topteams, danach jedoch ein großer Hänger. Allerdings mit ganz wichtigen Erfolgen gegen Wenigenhasungen, als Uwe fehlte. Muss körperlich noch nachlegen und in entscheidenden Momenten ruhiger werden, dann wird die Leistungskurve weiterhin nach oben zeigen.

Jörg Vater- 9:9 Siege in der Mitte
Als einziger immer dabei, eine grundsolide Serie des „Trainers“. Zwar auch mit zahlreichen schwächeren Partien, aber wenn es brannte war er da. Sehr stark gegen Wenigenhasungen und Eschwege, bezwang im Laufe des Jahres mehrere Topleute im mittleren Paarkreuz.

Thomas Reum- 0:5 Siege in der Mitte, 0:1 Siege hinten
So seltsam es klingt – Thomas war trotz dieser an sich für ihn verkorksten Halbserie Mitgarant für den Klassenerhalt. Nach guter Vorserie musste er wegen der ganzen Ausfälle meist in der Mitte ran, bevor er krankheitsbedingt selber ausfiel. Sein Doppel mit Frank Fischer sicherte jedoch die doppelten Punktgewinne gegen Eschwege und Wenigenhasungen.

Martin Roggenthien- 3:3 Siege in der Mitte, 2:7 Siege hinten
Martin taute am Ende der Serie auf. Spielte befreit, bezwang auch gute Gegner, vor allem wenn diese mit Noppen außen oder anderem Material spielen. Vorher wochenlang gehemmt, auch mit Trainingsdefizit, bedingt durch seine eigene allabendliche Trainertätigkeit.

Die Ersatzspieler
Wie gut, dass der VfL über einen so guten Unterbau verfügt! Nie war er so wichtig wie dieses Jahr. Uwe Wilhelmy, Martin Schweinberger, Patrick Henn und Jan Gerhold sammelten wichtige Siege ein und trugen entscheiden mit zum Klassenerhalt bei.

Die Doppel
Hier kann man lediglich die Formationen Fischer/Reum und Vater/Wilhelmy positiv hervorheben, über den Rest breiten wir lieber den Mantel gnädigen Schweigens.....

Wir freuen uns schon jetzt auf eine neue spannende Saison 2006/2007 mit neuen Gesichtern und weiten Fahrten durch Nord, Mittel- und Osthessen.

Weitere Rück- und Ausblicke folgen in den nächsten Wochen.


           

VfL Veckerhagen- ã Uwe Lotze - ã Jörg Vater -  letzte Bearbeitung: 23.04.2006