Rckblick auf die Verbandsliga-Vorrunde 1999/2000

Bericht aus dem Plopp

VfL unangefochtener Herbstmeister

Die Hinserie in der Verbandsliga Nord endete für den VfL, wie sie begonnen hatte: Mit einem harterkämpften 9:6-Erfolg gegen einen Mitkonkurrenten um die Meisterschaft. Allerdings hatte man seinerzeit weder den SV Leimsfeld, noch den VfL so richtig auf der Rechnung.

Diesmal sah es anders aus. Es trafen die einzig noch ungeschlagenen Teams aufeinander. Die Gäste aus Heringen wiesen bis dahin drei Minuspunkte auf, hatten am Vorabend den TSV Hümme mit 9:7 bezwungen.

Der Auftakt war wenig vielversprechend, nur das Doppel Koch / Schmidt-Hosse blieb siegreich.

Danach hieß es wie so oft: Wohl dem, der einen Lotze hat : Uwe ließ seinem Gegner null Chance, während Michael Koch am Nebentisch gegen den Tschechen Kozdon ein an Dramatik nicht zu überbietendes Match ablieferte. Michael glich einen 12:18-Rückstand noch aus, vergab jedoch in der Verlängerung 8 (!) Matchbälle und zog am Ende mit 29:31 den kürzeren.

André Schmidt-Hosse ließ Flache nicht die Spur einer Chance, umgekehrt erging es Nicki Credner gegen den zweiten Tschechen der Gäste, Jurga. Zwei deutliche Erfolge von Iradj Kaiabakht und Jörg Vater ließen auf eine spielentscheidende Überlegenheit im hinteren Paarkreuz hoffen....

Das langerwartete Duell von Uwe Lotze mit Kozdon endete schneller, als es dem sympathischen Tschechen lieb war: Uwe schickte ihn mit einer deftigen 10:21 und 18:21-Klatsche auf die 900 Kilometer lange Heimreise. Damit gelang Uwe der 18. Sieg im 18. Spiel.Glückwunsch zu dieser schier unglaublichen Leistung !

Michael erhöhte im Anschluß auf 7:4, während es André in seinem 14. Einzel erwischte. Petr Jurga erwies sich als zwar nicht unschlagbar, aber ein Quentchen abgeklärter und blieb im mittleren Paarkreuz ohne Niederlage.

Anschließend empfanden es alle Zuschauer (erneut eine prima Resonanz !) als Befreiung, wie sich Nicki Credner aus seiner kleinen Krise spielte und Flache, seines Zeichens einst DDR-Nationalspieler, bezwang.

Eigentlich sollte jetzt Iradj alles klarmachen, doch er verlor überraschend gegen Kallenbach, so daß erneut Jörg Vater mit abgeklärtem Spiel den letzten VfL-Zähler errang.

Fazit: 17:1 Zähler, 4 Punkte Vorsprung vor den Mitkonkurrenten, eine märchenhafte Zwischenbilanz...

Die aktuelle Tabelle:

1. VfL Veckerhagen 17:1 Punkte
2. TSV Hümme13:5 Punkte
3. SV Leimsfeld13:5 Punkte
4. TV Heringen13:5 Punkte

Vor diesem Hintergrund ist die Pokalniederlage beim Gießener SV leicht zu verschmerzen.

 

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Redaktion und Berichterstattung - VfL Veckerhagen- Uwe Lotze - Jrg Vater -  letzte Bearbeitung: 14.08.2002