Hessenliga: Veckerhagen - TTV Eschwege 9:4

Dritter Sieg in Folge bei tollem Heimpublikum !

Punkte für Veckerhagen:

Lotze/Bartels (1), Koch/Schmidt-Hosse (1), Lotze (2), Wiegmann (2), Bartels (2), Schmidt-Hosse (1)

Veckerhagen ist nun endgültig in der Hessenliga angekommen: Mit einem nie gefährdeten 9:4 über den direkten Mitkonkurrenten gelang der dritte Erfolg in Serie, der gewährleistet, dass der VfL auf einem Nicht-Abstiegsrang überwintert.
Sensationell gut agierte am Samstag das vordere Paarkreuz mit Uwe Lotze und Alexander Wiegmann. Waren die beiden Siege über die Nr.2 der Gäste, Bartholomai, noch halbwegs erwartet worden, fallen die Erfolge über den Tschechen Bugaj doch unter die Rubrik "grosse Überrraschung", zumal Uwe bekanntermassen lange Monate pausieren musste und Ali nach vierwöchiger Verletzung ohne Training an die Tische gehen musste. Seine taktische Cleverness hat er jedenfalls nicht eingebüsst, so dass das Fehlen von Magnus Rockel, für den erneut Jörg Vater einsprang, kaum ins Gewicht fiel.
Nach 2:1 Eingangsdoppeln, Lotze/Bartels bezwangen Bartholomai/Schütz knapp und Koch/Schmidt-Hosse Weigt/Huth eindeutig, während Wiegmann/Vater gegen Bugaj/Hossbach in fünf Sätzen nur knapp an einer Sensation vorbeischrammten, ging Veckerhagen durch die erwähnten Lotze und Wiegmann mit 4:1 in Front.
Der unvergleichliche Malte Bartels, mittlerweile zum Publikumsliebling avanciert, bezwang den starken Schütz, vor zwei jahren noch zweimal Sieger über Uwe Lotze, in fünf hartumkämpften Sätzen. Wirklich schade, dass Malte an diesem Abend sein letztes Heimspiel absolvierte. Er wechselt aus privaten Gründen nach Hannover zurück.
Michael Koch versäumte es, die Führung gegen den jungen Weigt auszubauen und konnte hohe Führungen im dritten und vierten Satz nicht ausnutzen.
André Schmidt-Hosse bezwang Huth ebenso deutlich wie Jörg Vater gegen Hossbach unterlag.
Das vordere Paarkreuz trumpfte anschliessend erneut auf und nach Michaels Niederlage gegen Schütz war es erneut Malte Bartels vorbehalten, den vielumjubelten neunten Punkt einzufahren.
Der VfL kann nun am Samstag mit guten Gefühlen nach Heiligenrode fahren.
Die Gastgeber haben, genau wie der VfL, einen Lauf und konnten sich gar auf Rang drei vorarbeiten. Dennoch sollte beim TSV alles drin sein, zumal noch das eine oder andere Hühnchen aus der vorletzten Saison zu rupfen ist.
Un, wer weiss, vielleicht gelingt es im neunten Anlauf sogar, erstmals in der Serie 2002/03 in Bestbesetzung anzutreten....


Die HNA schreibt in Ihrer Ausgabe vom 18.11.2002 - VfL siegt überlegen !

In 23 Partien hatte der VfL Veckerhagen in der Hessenliga bis vor zwei Wochen nicht gepunktet, doch nunmehr scheint der Knoten geplatzt zu sein: der Sieg über Eschwege war der dritte Triumph in Folge.
Veckerhagen - Eschwege 9:4
Wie von selbst läuft es inzwischen im Veckerhagener Team: beschwingt durch die Rückkehr des zuvor acht Monate verletzten Mannschaftskapitän Uwe Lotze und beflügelt durch die beiden vorangegangenen Erfolge über Gombeth und Neuses, ließ man den Gästen wenig Möglichkeiten. Entscheidend freilich auch die Dominanz in den einleitenden Doppeln, sowie die momentane Formkrise des Tschechen im Eschweger Trikot, Bugaj. Der verlor nicht nur, wie im bereits im Serienspiel der Saison 2000/2001, gegen Uwe Lotze, sondern auch fast sensationell gegen den aufgrund seiner Fußverletzung fünf Wochen pausierenden Alexander Wiegmann. Somit fiel das Fehlen des erkrankten Magnus Rockel wenig ins Gewicht, zumal auch Veckerhagens "Noppengott" Malte Bartels, in seinem vorletzten Einsatz für Veckerhagen (er wechselt zur Rückrunde aus nachvollziehbaren Gründen zu einem Verein in seinem Wohnort Hannover) seine Kontrahenten Schütz und Weigt mit unorthodoxen Spiel einmal mehr verzweifeln ließ.
Veckerhagen hat sich auch für das letzte Vorrundenspiel gegen die zur Zeit sehr starken Heiligenröder einen doppelten Punktgewinn zum Ziel gesetzt, womit das Punktekonto zum 9-9 ausgeglichen wäre.(ZVZ)



Spiele im Überblick:

Veckerhagen Eschwege Sätze Punkte
Lotze/Bartels Bartholomai/Schütz 3:2 1:0
Wiegmann/Vater Bugaj/Hoßbach 2:3 0:1
Koch/Schmidt-Hosse Weigt/Huth 3:0 1:0
Lotze Bartholomai 3:0 1:0
Wiegmann Bugaj 3:1 1:0
Koch Weigt 2:3 0:1
Bartels Schütz 3:2 1:0
Schmidt-Hosse Huth 3:1 1:0
Vater Jörg Hoßbach 0:3 0:1
Lotze Bugaj 3:1 1:0
Wiegmann Bartholomai 3:1 1:0
Koch Schütz 1:3 0:1
Bartels Weigt 3:1 1:0
       
    32:21 9:4

.... und ein paar Bilder vom Spiel

 
 
 
 
 
 
 
 
 
     

Dies war die Vorschau in der HNA Ausgabe vom 15.11.2002

Gerade hatte man sich in den Veckerhagener Köpfen von der freudigen Erinnerung an den am letzten Wochenende errungenen zweiten Erfolg in Serie losgesagt und die Gedanken auf den nächsten Kontrahenten Eschwege gerichtet, da erfuhren Lotze & Co. einmal mehr eine personale Hiobsbotschaft: Magnus Rockel, der inzwischen zu jeder Partie aus dem Heimatort seiner Eltern bei Peine anreist, kündigte sein (wahrscheinliches) Fernbleiben wegen einer Grippe an. Hingegen will Alex Wiegmann nach zweimaliger Zehen-OP sein Comeback wagen -auch ohne vorangegangenes Training. Ob diese Voraussetzungen ausreichen, die durch den Zugang von Hoßbach (Reichensachsen) ausgeglichener besetzten Eschweger in die Knie zu zwingen, muss dahingestellt bleiben.


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Redaktion und Berichterstattung - VfL Veckerhagen- © Uwe Lotze - © Jörg Vater -  letzte Bearbeitung: 18.11.2002