1. Herren Bezirksklasse Gr.3 - 2011/2012 - Berichte

Terminkalender - Spielplan 1. Herren


Immenhausen II – VfL 9:4
VfL – Breuna II 9:7

Nach der nur schwerlich zu vermeidenden Niederlage bei der befreundeten Mannschaft aus Immenhausen, konnte endlich der erste Sieg seit Ende Januar eingefahren werden.

Aber der Reihe nach: fünf der neun zur Verfügung stehenden Stammspieler fielen für das Duell der beiden Vorjahresaufsteiger in Immenhausen aus (Dienst, Urlaub etc.) Zumindest konnten die ersten vier Positionen aber besetzt werden, da Jörg Vater sich angesichts der Personalnot bereit erklärte, seine ursprünglich geplante „schöpferische Pause“ nicht zu nehmen. Auch von den Akteuren der 2. Mannschaft stand nur Robert Wrobel zur Verfügung, so dass sich nur fünf VfL-er an den Tischen der Immenhäuser Kulturhalle einfanden. Das Match lief zunächst in den gewohnten Bahnen, ehe Klaus Vater, genau wie später Sascha Rolle, etwas unglücklich mit 9:11 im fünften Satz gegen Sascha Samtleben unterlag. Beim Stande von 6:4 musste dann Jörg Vater entnervt gegen Stefan Schneider passen, so dass eine erneut relativ klare Niederlage für Veckerhagen Wirklichkeit war. Die sehr gastfreundliche Bewirtung der Gastgeber konnte den VfL-Frust leider auch nur teilweise lindern.

Trotzdem raffte man sich tags darauf gegen den Tabellennachbarn Breuna II nochmals auf. Pascal Drubel war zum Team gestoßen und statt Robert Wrobel half diesmal Maximilian Schuster aus. Außer unseren Punktesammlern Uwe Lotze und Jörg Vater war es zum Ende des ersten Einzeldurchgangs Pascal Drubel, der gegen den zur Rückrunde zum Breunaer Team dazu gestoßenen Figge endlich wieder siegen konnte. Bereits zuvor hatte das Duo Drubel/Schuster eine starke Leistung abgerufen und erst im fünften Satz verloren. Gegen einen durchaus kampfeswilligen Kontrahenten gewannen dann Lotze, Jörg und Klaus Vater, sowie mit sehr bissiger Leistung auch Rolle hintereinander, so dass der achte Zähler erreicht war und das Schlussdoppel mit Uwe und Jörg den Sack zur Wiederholung des Vorrundenergebnisses (9:7) zu machen konnte.

Punkte in beiden Spielen: Lotze/J. Vater (3), Lotze (4), J. Vater (3), K. Vater, Rolle und Drubel.

Am Freitag beendet der VfL die Saison 2011/12 mit dem Gastspiel in Grebenstein, verbleibt aber unabhängig vom Ausgang dieses Spiels auf Rang 7 (von 12 Teams).


VfL – Weser/Diemel 2:9
VfL – Naumburg 4:9

Da unsere Nr. 1, Uwe Lotze, verhindert war, rechneten sich unsere Mannen gegen die beiden besten Teams der Bezirksklasse von vornherein nichts aus.

Den ungünstigen Voraussetzungen zum Trotz, zeigte sich der VfL engagiert und gegenüber den schwachen Vorstellungen zuletzt deutlich verbessert. Auch der designierte Meister aus Bad Karlshafen musste sich durchaus strecken, bevor der Sieg in trockenen Tüchern war. Jörg Vater gewann beide Einzel, wobei er sich gegen Lothar Haber deutlich für seine einzige in der Vorrunde erlittene Niederlage revanchieren konnte. Obwohl es bei diesen beiden Zählern blieb, boten auch Werner Fenner, Ivo Smolenicki und Mathias Fiedler gute Leistungen. Gleiches gilt auch für Ersatzspieler Andreas Gerke, der seinen Aufwärtstrend der letzten Wochen bestätigen konnte.

Die Partie gegen Eintracht Naumburg verlief sogar über weite Strecken in ausgeglichenen Bahnen. Jörg Vater, Ivo Smolenicki, Sascha Rolle in einem sehr starken Einzel gegen Jakob und das Doppel Fenner/Smolenicki hatten gute Vorarbeit geleistet und auch für Jörg und Klaus Vater sah es in ihren zweiten Einzelpartien zunächst gut, bevor ihnen am Ende ein wenig die Luft ausging.

Fazit:
Diese Niederlagen waren kein Beinbruch und trotz noch fünf ausstehenden Spielen, ist Rang 7 in der Endtabelle schon so gut wie sicher.

Punkte: J. Vater (3), Smolenicki, Rolle und das Doppel Fenner/Smolenicki


Meimbressen – VfL 9:6
Weningenhasungen– VfL 9:6

Nach fünfwöchiger Wettkampfpause gestaltete sich der Wiedereintritt der 1.Herren in den Spielbetrieb sehr holprig, um nicht zu sagen, peinlich.
Leider standen Mathias Fiedler und Werner Fenner nicht zur Verfügung, aber das kein keine Entschuldigung sein. Sowohl der Tabellenvorletzte Meimbressen, als auch der bis dahin sieg- und punktlose Tabellenletzte aus Wenigenhasungen waren zu stark für unser Team, bei dem fast nur Uwe Lotze und Jörg Vater in gewohnter Manier punkteten. Dazu kam lediglich noch ein Einzelsieg durch Klaus Vater gegen den Meimbressener Iluk.
In Wenigenhasungen kann noch Pech hinzu, als sich der erstmalig in dieser Saison zum Einsatz kommende Marco Berger im Eingangsdoppel verletzte und seine partien daraufhin kampflos abgeben musste. Bis zu diesem Moment hatte Marco absolut klasse gespielt und man muss kein Prophet sein um sagen zu können, dass es mit ihm an diesem Tage zumindest zu einem Unentschieden gereicht hätte.
Lediglich Sascha Rolle ist zu loben. Er spielte gut und kämpfte vorbildlich. Es fehlte lediglich in den entscheidenden Momenten das nötige Quantum an Erfahrung und Cleverness.
Leider lassen auch die kommenden Partien keinen Aufschwung erwarten, da die Gegner hochkarätiger sein werden und zunächst Uwe Lotze und später dann Jörg Vater nicht zur Verfügung stehen werden.

Nur gut, dass in der überragenden Hinserie bereits ausreichend Punkte angesammelt wurden.

Punkte: Lotze, J. Vater (je 4), K. Vater und die Doppel Lotze/Vater, J, Lotze/Smolenicki und Vater, K/Rolle.


VfL Hümme II 8:8
VfL Eberschütz II 9:1

Der Start in die Rückrunde verlief ein wenig holprig. Die stark abstiegsgefährdeten Hümmer hätten fast beide Punkte aus Reinhardshagen mitgenommen. Nach der langen Pause war allenthalben große Unsicherheit feststellbar. Besonders die jüngeren Spieler hatten phasenweise eine gefühlte Trefferquote von fünf Prozent. Da zusätzlich Klaus Vater pausierte, bestand durchaus die Gefahr der ersten Heimniederlage. Gut dass sich Ivo Smolenicki im zweiten Einzel deutlich steigerte und genau wie Werner Fenner einen Sieg beisteuerte. Die übrigen sechs Zähler gingen einmal mehr auf das Konto von Uwe Lotze und Jörg Vater.

Eine Woche später war gegen Eberschütz schon wesentlich mehr Spielfreude erkennbar. Der klare 9:1-Erfolg war zu keiner Zeit in Frage gestellt. Ivo, Klaus, Werner und auch Pascal Drubel zeigten gute Leistungen und trugen zu dem unterm Strich als noch gelungen zu bezeichnenden Rückrundenauftakt bei.

Punkte: Lotze (4), J. Vater (3), Smolenicki, Fenner (2), K. Vater, Drubel (je 1) sowie die Doppel Lotze/J. Vater (3) und Fenner/Smolenicki


Weser/Diemel – VfL 9:5
Naumburg – VfL 9:5

Am Ende einer phänomenalen Hinserie erwischte es das Team um Mannschaftsführer Jörg Vater dann doch noch. Die Partien gegen die Staffelfavoriten aus Bad Karlshafen und Naumburg verliefen nahezu exakt so, wie es TT-Insider vorhergesehen hatten. Beide Kontrahenten verfügen über sehr ausgeglichene Mannschaften und aus diesem Grunde dem heterogen besetzten VfL überlegen. Es waren faire und umkämpfte Begegnungen, aber Veckerhagen musste am Ende die Überlegenheit der beiden am kommenden Wochenende aufeinander treffenden Teams anerkennen. Es gelangen hier und da ein paar vereinzelte Satzgewinne, aber die Gegner waren einfach besser.
Für die einzige positive Überraschung sorgte Klaus Vater, der gerade den dritten oder vierten spielerischen Frühling erlebt und den Weser/Diemeler Hans-Günter Lerch überraschend bezwang. Sein Bruder Jörg erlebte demgegenüber eine böse Überraschung, als er ausgerechnet gegen seinen bisherigen Lieblingsgegner Lothar Haber die erste Niederlage des Jahres 2011 einstecken musste. Zuvor hatte er, genau wie Uwe Lotze den starken Steffen Schäfer in einer hochklassigen Partie in die Schranken gewiesen.
Uwe zeigte erneut eine sehr starke Leistung und bewies, dass er nach wie vor in einer anderen Sphäre unterwegs ist, als seine Konkurrenz.

Bei Eintracht Naumburg sorgen Uwe & Jörg für ungefährdete fünf Zähler, die jedoch am Ende nichts nutzten.
Trauer und Trübsal hielten sich jedoch nach den beiden Niederlagen in engen Grenzen. Zu groß ist nach wie vor der Stolz über 17:5 Zähler, Rang 3 und eine großartig verlaufene Hinrunde 2011/2012.

Punkte: Lotze (4), J. Vater (3), K. Vater und das Doppel Lotze/J. Vater (2)


VfL - Immenhausen II 8:8

Diesmal hat es leider nicht ganz gereicht: Die Punkteteilung gegen Immenhausen war das versöhnliche Ende einer Bezirksklassenpartie auf gutem Niveau. Der VfL war vom Satzverhältnis her deutlich vorne, ein Sieg wäre sicherlich verdient gewesen. Allerdings stand Veckerhagen seit Saisonbeginn auch schon dreimal unmittelbar vor einer Niederlage, konnte das Spiel aber noch drehen.

Diesmal fanden die Schlüsselpartien im hinteren Paarkreuz statt. Pascal Drubel (gegen Samtleben und Behrend) sowie Werner Fenner (gegen Behrend) standen jeweils unmittelbar vor einem Spielgewinn um am Ende doch denkbar knapp zu verlieren.

Somit lag die Last einmal mehr auf den Schultern von Uwe Lotze und Jörg Vater, die ihren Job mit zusammen sechs Zählern gewohnt zuverlässig erledigten. Beide sind seit Beginn der Serie 2011/2012 ohne Niederlage!

Darüber hinaus bot Sascha Rolle eine blitzsaubere Partie gegen Jörg Donnerstag, den auch Klaus Vater in vier Sätzen bezwang.

Der VfL geht nunmehr mit 17:1 Zählern tiefenentspannt in die beiden Topspiele am 25. und 26. November in Bad Karlshafen und in Naumburg. Beide Gegner wollen unbedingt aufsteigen, Veckerhagen will das nicht und fühlt sich in der Rolle des „Underdog“ pudelwohl.

Punkte gegen Immenhausen: Lotze, J. Vater (je 2), K. Vater, Rolle und das Doppel Lotze/J. Vater (2)


VfL - Espenau II 9:7

Und wieder ist es gut gegangen…..mit dem dritten 9:7 der Vorrunde schraubten die 1.Herren ihre imponierende Bilanz auf 16:0 Zähler und führen weiterhin die Tabelle der Bezirksklasse Gr. 3 an. Erneut bewies das Team um Uwe Lotze und Jörg Vater, bei dem diesmal Sascha Rolle und Pascal Drubel pausierten, dass es in der Lage ist, in der Endphase des Spiels nochmal alles zu geben und das Ruder herumzureißen. Die Kontrahenten aus Espenau verfügen über ein sehr ausgeglichenes Team und machten dem VfL von Anfang an das Leben schwer. Veckerhagens großes Plus, das vordere Paarkreuz wurde durch Espenaus Dominanz im mittleren Paarkreuz wett gemacht. Es kam also einmal mehr auf Doppel 3 und das hintere Paarkreuz an. Werner Fenner und Ivo Smolenicki kämpften sich im Doppel nach 0:2-Satzrückstand ins Match und wurden am Ende belohnt.
Das dritte Paarkreuz befand sich beim Zwischenstand von 6:7 und nach zwei Niederlagen im ersten Durchgang im Zugzwang: Ivo und Matze Fiedler hielten dem Druck stand und bezwangen Sidon und Haase. Natürlich nicht, ohne es wieder so richtig spannend zu machen.

Der Wahnsinn geht weiter und, einen Sieg gegen die nicht zu unterschätzenden Immenhäuser vorausgesetzt, damit die Möglichkeit mit unglaublichen 18:0 Zählern in die abschließenden Top-Partien gegen Weser/Diemel und Naumburg zu gehen.

Es punkteten: Lotze, J. Vater (je 2), Smolenicki, Fiedler und die Doppel Lotze/Vater, J (2) und Fenner/Smolenicki.


Eberschütz II– VfL 3:9

Durch ein recht problemloses 9:3 beim VfB Eberschütz schlüpfte der VfL vorbei am spielfreien TTC Weser/Diemel zurück an die Tabellenspitze der Bezirksklasse Gruppe 3.

Sieben Spiele, sieben Siege – so lautet die beeindruckende Bilanz seit Ende August.

Die Urlaubsreisen von Werner Fenner, Ivo Smolenicki und Mathias Fiedler wurden kompensiert, Max Schuster kam zu seinem ersten Einsatz in der ersten Mannschaft und schlug sich dabei wacker.
Wichtig für die allgemeine Sicherheit war der Gewinn des dritten Doppels Drubel/Rolle gegen Tewes/Andreas. In den Einzeln steckten die ebenfalls ersatzgeschwächten Gastgeber zwar zu keiner Phase auf, mussten jedoch die Überlegenheit des VfL anerkennen. Uwe Lotze und Jörg Vater erfüllten ihr gewohntes Pensum und diesmal konnte sich auch Klaus Vater doppelt in die Siegerliste eintragen. Pascal Drubel steuerte den neunten Zähler bei.

Die kommende Aufgabe gegen Espenau wird allerdings deutlich schwieriger werden, denn der Gegner ist sehr ausgeglichen besetzt, so dass erneut der eine oder andere über sich hinauswachsen muss um eine weiße Weste zu behalten.

Interessant übrigens, dass der absolute Topfavorit auf den Titel, Eintracht Naumburg gegen Grebenstein Nerven zeigte und völlig überraschend den Kürzeren zog.


VfL – Grebenstein 9:7
Breuna 2 – VfL 7:9

Zwei Spiele auf Messers Schneide – die Partien der 1.Herren sind derzeit nichts für schwache Nerven. Das Aufeinandertreffen mit Grebenstein, einer der besten Mannschaften der Bezirksklasse, entpuppte sich als echtes Highlight, auch für Uwe Lotze und Jörg Vater, die in ihrem TT-Leben schon Einiges erlebt haben. Die Art und Weise, wie hier aufopferungsvoll gegen vermeintlich bessere Gegner gekämpft wurde, ist bemerkenswert. Klaus Vater und Werner Fenner lagen gegen Austermühle und Kellner jeweils bereits mit 0:2 hinten. Die erste Niederlage war greifbar nahe. Doch die beiden verbissen sich mehr in die Partie und lehnten sich gegen dieses Schicksal auf. Der Erfolg waren zwei nicht mehr für möglich gehaltene Siege und eine 8:5-Führung. Ivo Smolenicki und Mathias Fiedler gaben ihre Spiele ab, es kam zum Schlußdoppel für Uwe und Jörg gegen Dornemann und den starken Dirk Hartmann. Leichtes Spiel? Weit gefehlt! Auch hier: 0:2-Rückstand, nichts lief zusammen. Ausgleich zum 2:2, 10:6-Führung im 5.Satz. Plötzlich 10:11, das darf nicht wahr sein. Es wogte hin und her und mit ein wenig Glück, Geschick und seltsam angeschnittenen Bällen aus Jörgs Rückhand reichte es zu einem viel umjubelten 17:15 und damit einem 9:7-Gesamtsieg. Leuchtende Augen, tobende Gegner – so schön kann Tischtennis in Veckerhagen auch im Spätsommer 2011 noch sein!

Punkte: Uwe Lotze, Jörg Vater (je 2), Klaus Vater, Werner Fenner und die Doppel Lotze/J. Vater (2) sowie Fenner/Smolenicki

Beim Aufsteiger TSV Breuna tat sich das Sextett von der Weser deutlich schwerer. Es waren gar leichte Tendenzen feststellbar, den Gegner zu unterschätzen. Entsprechend war die Leistung zu Beginn: Mit einem 3:6-Rückstand ging der VfL in die zweite Runde. Zwar behielten Uwe und Jörg ihre blütenweiße Weste, aber vom Rest musste einfach mehr kommen. Und so war es dann auch. Sascha Rolle machte gegen Vahle ein richtig gutes Spiel und auch Klaus Vater steigerte sich gegen Ballabwehrspieler Finis erheblich. Als dann auch Pascal Drubel den Penholderspieler (Schlägerhaltung wie die meisten Chinesen !) Stefan Schlag in den Griff bekam, war der Sieg vorgezechnet. Ende gut, alles gut. Mit 12:0 Zählern belegt der VfL Rang 2 hinter dem punktgleichen TTC Weser/Diemel, der mit besserem Spielverhältnis vorne liegt.

Punkte gegen Breuna: Uwe Lotze, Jörg Vater (je 2), Klaus Vater, Sascha Rolle, Pascal Drubel und das Doppel Lotze/J. Vater (2).


VfL - Meimbressen 9:6

Auch im vierten Saisonspiel gelang unseren Männern ein doppelter Punktgewinn. Der Aufsteiger aus Meimbressen leistete erbitterte Gegenwehr, so dass sich ein spannendes und recht ausgeglichenes Spiel entwickelte. Klaus Vater und Sascha Rolle pausierten diesmal, Pascal Drubel und erstmals der schichtdienstgeplagte Mathias Fiedler rotierten dafür ins Team. Den entscheidenden Unterschied machte natürlich einmal mehr das erste VfL-Paarkreuz mit Uwe Lotze und Jörg Vater, das seine Einzel und das gemeinsame Doppel problemlos dominierte. Aber auch der Rest des Teams spielte gut und kämpfte leidenschaftlich. Werner Fenner und der erneut sehr überlegt agierende Pascal Drubel kämpften den starken Linkshänder Iluk nieder und Matze Fiedler feierte einen traumhaften Einstand in der Bezirksklasse: Seelenruhig und hoch konzentriert bezwang er die Gästespieler Dinges und Müller und machte den Sack zu, nachdem es durch die Niederlagen von Pascal Drubel und Ivo Smolenicki kurzzeitig nochmal knapp geworden war.

Das Team weist nunmehr 8:0 Zähler und nach wie vor eine blütenweiße Weste auf. Diesen Zustand darf man noch eine Weile genießen, die nächste Partie ist am Dienstag, dem 27. September gegen den Mitfavoriten aus Grebenstein angesetzt.

Es punkteten: Uwe Lotze, Jörg Vater, Mathias Fiedler (je 2), Werner Fenner, Pascal Drubel und das Doppel Lotze/Vater.


VfL – Breitenbach IV 9:5

Eintagsfliegen sehen anders aus: Mit dem dritten Sieg im dritten Spiel festigte der VfL seinen Platz an der Sonne in der Bezirksklasse Hofgeismar/Wolfhagen.
Mit dem TSV Breitenbach stellte sich ein recht gut und ausgeglichen besetzter Gegner an der Weser vor. Auch wenn es sich hier nur um die vierte Mannschaft handelte – Breitenbach hat sich im Laufe der Jahre zum am besten aufgestellten Verein des Sportkreises Kassel entwickelt, unter anderem auch dank einiger Ex-Veckerhäger wie André Schmidt-Hosse, Marcel Häfner und Wolfgang Reuber in seinen Reihen.

Zu Beginn des Spieles sah es auch nicht wirklich gut aus für rot-weiß. Von den fest eingeplanten Erfolgen von Uwe Lotze und Jörg Vater mal abgesehen, lief nicht viel zusammen. Klaus Vater sorgte mit seinem Fünfsatzerfolg über Christian Rehn für die Wende und das bärenstarke dritte Paarkreuz mit Werner Fenner und Ivo Smolenicki setzte nach.

Werner entpuppt sich menschlich wie spielerisch immer mehr als echte Verstärkung und sorgt mit seiner wunderbar altmodischen Spielweise wie weiland Friedrich Henkel für echte Highlights. Auch wenn er nicht immer mit sich selbst zufrieden ist…

Am Ende erkannten auch die Gäste die starke Vorstellung des VfL an, der doch mehr zu bieten hat, als nur ein außergewöhnlich gutes erstes Paarkreuz.

Am heutigen Freitag gastiert um 20:30 Uhr der TuS Meimbressen in Veckerhagen. Mathias Fiedler wird sein Saisondebüt geben und auch diesmal erscheint die Aufgabe nicht unlösbar.

Es punkteten: Lotze, J. Vater, Fenner (je 2), K. Vater, Smolenicki und das Doppel Lotze/J. Vater.


Hümme II– VfL 2:9
VfL – Wenigenhasungen II 9:5

Der VfL an der Tabellenspitze der Bezirksklasse? So ungewöhnlich ist das nicht. Wenn man jedoch bedenkt, dass die meisten Spieler vor kurzem noch in der 1. Oder gar der 3.Kreisklasse an den Start gingen, reibt man sich verwundert die Augen.

Zur Vorgeschichte: Nach dem verpassten Aufstieg in die Bezirksliga verliessen vier der sechs Spieler den VfL: Patrick Henn zum TSV Hümme, Sebastian Schütz nach Scheden, Hatem Bargaoui nach Bonaforth und Rolf-Dieter Summa nach 20 Jahren in Veckerhagen wohnortnah zur TSG Sandershausen. Angesichts dieses Scherbenhaufens brauchten auch die Urgesteine Uwe Lotze und Jörg Vater eine längere Bedenkzeit um schließlich, inspiriert durch die Euphorie der aus den unteren Mannschaften nachrückenden Spieler, ihr Signal zum Bleiben zu geben.

Mit den beiden vermutlich besten Spielern der Klasse, ansonsten jedoch vermeintlich eher dünn besetzt, steht man vor einer sehr spannenden Saison mit ungewissem Ausgang.

Die Serie begann jedoch mit einem Paukenschlag: Beim Aufsteiger TSV Hümme 2 gelang ein ungefährdeter 9:2-Erolg, begünstigt durch das Fehlen zweier wichtiger Spieler des Gastgebers. Die Mannschaft spielte locker auf und gewann auch die knappen Partien. Neuzugang Werner Fenner (Hemeln) gab sein Debüt und sicherte sich mit Pascal Drubel das wichtige dritte Doppel. Klaus Vater gewann nach 0:2-Satzrückstand noch gegen Rothaus und Uwe und Jörg erledigten ihre Aufgaben souverän.

Der TSV Wenigenhasungen leistete am Sonntag erheblich mehr Widerstand. Spieler der Partie war diesmal Pascal Drubel, der wesentlich abgeklärter und ruhiger agiert, als in der Vergangenheit und auf dem besten Wege zu einem sehr wichtigen Spieler ist. Gleiches gilt für die Youngster Ivo Smolenicki und Sascha Rolle. Die Art und Weise, wie Sascha, vor kurzem noch in der untersten Spielklasse aktiv, den abgezockten Routinier Norbert Brede in die Schranken wies, war definitiv beeindruckend.

Der 9:5-Erfolg war verdient und ungefährdet, zumal auch Ivo und das Schlußdoppel mit Jörg & Uwe sicherlich in die Bresche gesprungen wären.
Derzeit grüßt Veckerhagen mit 4:0 Zählern von der Tabellenspitze, die Fachwelt wundert sich und auch die Aufsteiger aus Breitenbach sollten beim heutigen Heimspiel (Freitag, 02.09.11 um 20 Uhr) keine unüberwindbare Hürde darstellen. Sofern auch diesmal die Einstellung stimmt!

Punkte: Lotze, J. Vater (je 4), Drubel (3), Rolle (2), Smolenicki, K. Vater und die Doppel Lotze/Vater, J. (2) sowie Fenner/Drubel


 

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VfL Veckerhagen- Uwe Lotze - Jrg Vater -  letzte Bearbeitung: 26.04.2012